Diese Personalie kommt überraschend bei Hertha BSC: Marten Winkler (22) will den Verein verlassen. Der Flügelspieler strebt im Sommer einen Wechsel in die Bundesliga an. Noch vor vier Wochen hatte Trainer Stefan Leitl betont, dass er mit Winkler für die Zukunft plane – jetzt ist die Situation offen.
Leitl reagiert auf den Wechselwunsch gewohnt nüchtern. Der Trainer verzichtet auf große Worte, obwohl Winkler in dieser Saison unter ihm einen deutlichen Entwicklungsschritt gemacht hat.
Leitl: „Bei Winkler sollte man eine Lösung finden“
„Die Fakten sind: Matte hat Vertrag. Er hat sich öffentlich geäußert, dass er den Verein gerne verlassen würde. Und jetzt sollte man eine Lösung finden. Davon bin ich ein Fan. Das liegt jetzt auf einem anderen Schreibtisch und nicht auf meinem“, sagt Leitl.
Heißt konkret: Winkler und sein Berater müssen sich mit Sportdirektor Benjamin Weber auseinandersetzen und einen interessierten Klub präsentieren, der bereit ist, die entsprechende Ablöse zu zahlen. Gegenwärtig liegt Winklers Marktwert bei rund 1,5 Millionen Euro.
Hertha mit Sparkurs – diese Spieler stehen im Sommer zum Verkauf
Der Offensivspieler gehört seit Sommer 2023 fest zum Profikader von Hertha und hat sich in dieser Saison zum Stammspieler entwickelt. Er hatte 25 Startelfeinsätze und kommt auf sechs Tore und sieben Vorlagen.
Winkler: „Mich reizt die Bundesliga“
Seinen Wechselwunsch hatte Winkler bereits im kicker öffentlich gemacht: „Man will sich immer weiterentwickeln. Mich reizt die Bundesliga sehr. Hier ist nichts abgeschrieben. Aber ich habe beim Verein hinterlegt, dass ich den nächsten Schritt gehen möchte und mir einen Wechsel vorstellen kann. Jetzt schauen wir mal, was der Sommer bringt.“
Leitl zeigt auch dafür Verständnis: „Ich finde es nicht schlimm, wenn sich Matte jetzt bereit sieht, den nächsten Schritt zu gehen. Dann ist das okay. Dann hat er das getan, wofür der Verein steht. Jungs aus der Akademie ausbilden, und wenn sie bereit sind, sie dann verkaufen. Das ist auch ein wirtschaftlicher Faktor.“
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Hertha muss enorme Transfererlöse erwirtschaften
Der wirtschaftliche Aspekt spielt eine entscheidende Rolle. Hertha BSC muss in diesem Sommer Transfererlöse von rund 15 Millionen Euro erzielen. Winkler ist einer der Spieler, mit denen Einnahmen möglich sind.
Trotzdem stellt Leitl klar: „Das Gros der Mannschaft wird zusammenbleiben. Wie der Kader am Ende aussieht, kann ich aber noch nicht sagen.“
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