Reportage

Hiddensee: Warum die Insel für viele Ostdeutsche ein Sehnsuchtsort bleibt

Das autofreie Hiddensee mit seinen langen Stränden und der vielfältigen Natur wurde und wird von vielen Menschen geliebt, auch von zahlreichen Künstlern.

Katja Frick
Katja Frick
17 Min
Die Insel Hiddensee vom Leuchtturm auf dem Dornbusch oberhalb von Kloster aus gesehen.

Die Insel Hiddensee vom Leuchtturm auf dem Dornbusch oberhalb von Kloster aus gesehen.

© Katja Frick

Ich bin auf dem Weg nach Hiddensee. Es ist schon eine Weile her, dass ich auf der Insel übernachtet habe, etwa 20 Jahre. Zuletzt war ich 2021 für einen Tagesausflug von Rügen aus dort – wie die 250.000 anderen Tagesgäste, die die Insel jährlich besuchen. In meiner Kindheit und Jugend habe ich fast jedes Frühjahr eine Woche hier verbracht. In der DDR anfangs  durch Freunde meines Vaters auf dem Anwesen des Malers Richard von Dossow und seiner Frau Annelie in der Dünenheide südlich von Vitte. Später als Teenager im FDGB-Heim des BMHW Klausner auf dem Dornbusch, weil meine Mutter in dem Berliner Betrieb arbeitete. Und als Erwachsene in einem Ferienzimmer der Leuchtturmwärter.

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