Ausstellung

Schloss Bellevue im Ausnahmezustand für die nächsten Tage: Hilfe, die Künstler kommen!

Der Sitz des Bundespräsidenten wird für zwei Wochen zur Pop-up-Galerie, in der die Kunst dem Staat auch die Leviten liest. Dafür gibt es sogar ein „Büro der offenen Sache“.

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„Freiraum Kunst“: der Lichtenberger Maler Christian Awe vor seinem Dach-Werk

„Freiraum Kunst“: der Lichtenberger Maler Christian Awe vor seinem Dach-Werk

© Tobias Schwarz/AFP

Was ist da los im Bellevue? Wer ist dem Bundespräsidenten aufs Dach gestiegen, hat mit der Spritzpistole eine riesige Streetart-Szene mit den Lettern „Freiraum Kunst“ auf eine Folie gesprüht? Und die wachhabende Polizei vorm Amtssitz hat auch noch seelenruhig dabei zugeguckt, wie der Lichtenberger Maler Christian Awe da oben in seinem Overall seinen blau-weißen Farbenrausch betreibt, den man quasi auch als eine „Abdichtung“ betrachten kann. Es soll ja schon eine Weile reinregnen ins Staatsschloss. Darum beginnt alsbald die Rekonstruktion des „Sanierungsfalls“.

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