WASHINGTON. Der US-Kongress hat sich gestern auf dringend benötigte Finanzhilfen für die amerikanischen Autobauer geeinigt. Unterhändler leiteten einen entsprechenden Gesetzentwurf an das Weiße Haus weiter. Bei den Hilfen geht es um Notkredite für die drei großen US-Autokonzerne General Motors (GM), Chrysler und Ford in Höhe von 15 Milliarden Dollar. Die Konzerne wollte ursprünglich 34 Milliarden Dollar. Der Entwurf nennt als Ziel der Maßnahmen, die Liquidität und Stabilität der US-Autoindustrie wiederherzustellen. Dies sei nötig, um die gesamte US-Wirtschaft zu stützen. Dem Papier zufolge sollen die Autokonzerne unter anderem Kredite mit siebenjähriger Laufzeit erhalten. In den ersten fünf Jahren solle der Zins fünf Prozent betragen, danach auf neun Prozent steigen.In der Hoffnung auf Einigung und beflügelt von Äußerungen des künftigen Präsidenten Barack Obama haben die Aktienmärkte gestern kräftig zugelegt. Der Dow Jones Index an der Wall Street schoss um knapp 300 Punkte nach oben. In Frankfurt ging der Deutsche Aktienindex (Dax) mit einem satten Plus von 7,6 Prozent aus dem Handel. Obama will die Wirtschaft mit den größten Infrastruktur-Investitionen seit 50 Jahren ankurbeln. Das Konjunkturprogramm soll 2,5 Millionen Jobs schaffen. (BLZ)
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