Tempelhofer Berge: Das Gebiet südlich des Landwehrkanals gehörte noch bis 1861 zum Dorf Tempelhof, weshalb die Hügelkette zwischen heutigem Flughafen und York-/Gneisenaustraße Tempelhofer Berge hieß. Bereits im 13. Jahrhundert sollen Ordensritter hier auf acht Flächen Weinstöcke angebaut haben. Entsprechend hieß die Bergmannstraße, die unterhalb dieser Weinberge verlief, Weinbergsweg."Dusterer Keller": Von ihrem Vater, einem Weinmeister, erbte Marie Luise Bergmann ein großes Grundstücksareal am Weinbergsweg. Nach ihr wurde der Weg 1837 in Bergmannstraße umgetauft. Die Familie Bergmann betrieb hier ein bis ins nahe Berlin bekanntes Lokal mit dem Namen "Dusterer Keller".Stadtleben: Als Berlin expandierte, entwarf Baurat Hobrecht einen Bebauungsplan, der auch die Tempelhofer Vorstadt erfasste. Die meisten Straßen wurden nach Wissenschaftlern und Künstlern benannt, die sich um 1810 aktiv für die deutsche Einheit einsetzten. wie der Prediger Philipp Marheineke.
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