Kottbusser Damm: Im 15. Jahrhundert lag das unbebaute Gebiet an der Straße nach Dresden, dem heutigen Kottbusser Damm, und gehörte der Stadt Berlin-Cölln. Nach dem Bau der Akzisemauer im 18. Jahrhundert, etwa entlang der heutigen U-Bahn-Linie 1, hieß das Gebiet "vor den Toren".Hütung: Nach einem längeren Streit mit der Gemeinde Teltow kam es 1840 zu eindeutigen Festlegung des "berlinischen Hütungsgeländes": Zwischen Urbanstraße, Kottbusser Damm und Landwehrkanal, dem so genannten "Urban", durfte die Schlachter-Innung das Vieh weiden, bis es geschlachtet wurde.Erschließung: Die Erschließung als Stadtgebiet geschah ab den 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts nach den Plänen von P.J. Lenn. Grünflächen wie Hohenstaufenplatz, Grimmstraße, Fontanepromenade und Baerwaldstraße gehen auf diese ursprünglichen Stadterweiterungspläne zurück. Die ursprüngliche Planung, den Graefekiez zum Sanierungsgebiet zu erklären, wurde nach der Wende zugunsten der dringlicheren Sanierungen in den Ostbezirken fallen gelassen. Allerdings steht das Viertel seit 1995 unter Milieuschutz.
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