Walter Gropius: Der Architekt (1883 bis 1969) verhalf als erster Leiter des Bauhauses der Hochschule Weltgeltung dem nüchtern-funktionalen "Bauhaus-Stil" zu mehr Bedeutung. Dieser hatte später großen Einfluss auf die Entwicklung des Industriedesigns.Baubeginn: Bis 1962 war das Gebiet im südlichen Neukölln Ackerland. Willy Brandt als Regierender Bürgermeister legte den Grundstein 1963 für das neue, 248 Hektar große Wohngebiet. Der offizielle Name damals: "Großsiedlung Britz-Buckow-Rudow". Der Bau dauerte bis 1975.Planung: 1960 legte Walter Gropius seinen Plan für die neue Großsiedlung vor. Sein Konzept für 17 000 Wohnungen wurde allerdings nicht realisiert, weshalb sich Gropius zunächst gegen die Verwendung seines Namens für die Neubaustadt sträubte. So hatte er unter anderem den Verlauf der Hauptverkehrstraße Fritz-Erler-Allee als unterirdische Trasse geplant.Hochhäuser: Das halbkreisförmige Gropiushaus an der Lipschitzallee sowie das mit 31 Stockwerken höchste Wohnhochhaus Berlins, das so genannte Ideal-Haus an der Fritz-Erler-Allee, hat Gropius noch selbst entworfen.
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