Forschung war schon immer Gegenstand politischer Debatten. In den vergangenen Jahren hat es jedoch einen Politisierungsschub gegeben. Universitäten wurden zu Orten politischer Kämpfe. Insbesondere in den Geisteswissenschaften wird seitdem neu ausgehandelt, was Wissenschaft leisten soll und darf. Der Würzburger Geschichtsprofessor Peter Hoeres und sein Assistent Benjamin Hasselhorn waren seit Mitte März Ziel einer Kampagne linker Studentengruppen, die ihnen vorwarfen, „neurechte Diskursverschiebungen“ zu repräsentieren und gar Kontakte in „offen rechtsextreme Kreise“ zu unterhalten.
Universitäten
Historiker Peter Hoeres: En vogue wäre Forschung zu „Transpersonen im DDR-Kindergarten“
Der Professor Hoeres war Ziel einer Kampagne, die ihn als neurechts darstellte. Er ging in die Offensive und gewann. Ist die unabhängige Wissenschaft in Gefahr? Ein Interview.
9 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
„Cancel Culture wird nicht vom Staat durchgesetzt, sondern passiert auf der informellen Ebene“: Studenten in Berlin.
© SGudath
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*