Eine neue Studie beschäftigt sich mit der Frage, ob es personelle und ideologische Kontinuitäten zwischen dem NS-Apparat und dem Bundeskanzleramt gab: „Das Kanzleramt: Bundesdeutsche Demokratie und NS-Vergangenheit“. Wir sprachen mit den Historikern Jutta Braun und Thomas Schaarschmidt, einem der Herausgeber, beide vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, das für die Studie mit dem Institut für Zeitgeschichte in München und Berlin kooperierte.
Interview
Neue Studie: So kamen in der BRD Altnazis und schlimmste Antisemiten wieder in Machtpositionen
Eine neue Studie zeigt, wie viel NS-belastetes Personal im Bundeskanzleramt wirkte. Antikommunismus war eine Entlastungsstrategie, sagen zwei Historiker im Interview.
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Der Bundeskanzler Konrad Adenauer und sein enger Vertrauter Hans Globke, Staatssekretär im Kanzleramt, im Januar 1963.
© dpa
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