Hochwasser, Unwetter, Katastrophen

Historische Fluten: „Die Schleusen des Himmels waren offen“

Die aktuellen Hochwasser erreichen längst nicht die Dimension der Magdalenenflut von 1342. Wie heute herrschte zu Beginn der Katastrophe: eine Vb-Wetterlage.

Maritta Adam-Tkalec Maritta Tkalec
7 Min
Das Rheinhochwasser von 1784, dargestellt von Johann Baptist Bergmüller. Die extremen <a href="https://www.wikiwand.com/de/%C3%9Cberschwemmung">Überschwemmungen</a> im Februar und März jenes Jahres gelten als eine der größten Naturkatastrophen der <a href="https://www.wikiwand.com/de/Fr%C3%BChe_Neuzeit">frühen Neuzeit</a> in Mitteleuropa. Sie folgten einem Eiswinter, der Ausbrüchen der Laki-Krater auf Island geschuldet war.

Das Rheinhochwasser von 1784, dargestellt von Johann Baptist Bergmüller. Die extremen Überschwemmungen im Februar und März jenes Jahres gelten als eine der größten Naturkatastrophen der frühen Neuzeit in Mitteleuropa. Sie folgten einem Eiswinter, der Ausbrüchen der Laki-Krater auf Island geschuldet war.

© Klimaarchiv/Bilderbuch Köln

Beschrieben wird hier die große Flut des Jahres 1342, die am 22. Juli, dem St.-Magdalenentag, das Flusssystem Mitteleuropas mit einer Wucht heimsuchte wie seither keine zweite. Eine Pegelmarke am Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser zeigt den bis heute unübertroffenen Stand vom 24. Juli 1342 an, als das Wasser der kleineren Flüsse die größeren erreichte und Regionen großflächig unter Wasser setzte, nachdem es die Umgebung kleiner Flussläufe verheert hatte.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*