Berlin hat gerade die heftigste Juni-Hitze seit Beginn der Aufzeichnungen hinter sich. Mit 41,7 Grad im brandenburgischen Coschen an der Neiße fiel am Sonntag der deutsche Allzeitrekord – nur eine gute Autostunde von Berlin entfernt war es so heiß wie nie zuvor in Deutschland. Aktuell verschafft ein Skandinavien-Tief der Stadt eine Verschnaufpause.
Doch die Erholung ist kurz. Bereits ab dem 4. Juli steigen die Temperaturen wieder, bis zum 9. Juli werden verbreitet 30 bis 37 Grad simuliert – auch das Erreichen der 40-Grad-Marke ist nicht ausgeschlossen.
Für Berliner heißt das: Die nächsten heißen Nächte kommen bestimmt. Gerade in der Stadt bleibt die Wärme nachts hängen, weil versiegelte Flächen sie speichern – der DWD maß zwischen Stadt und Umland zuletzt Unterschiede von mehr als sechs Grad. Wer jetzt die richtigen Handgriffe kennt, spart sich tropische Nächte unterm Dach.
Hitzewelle in Berlin
Hitze in Berlin: Wer jetzt falsch lüftet, macht die Wohnung zur Sauna
Berlins Dachgeschosswohnungen heizen sich extrem auf. Wann Lüften hilft, wann es schadet – und welche Rechte Mieter jetzt haben.
5 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Jalousien runter, Fenster zu: Ein Dachgeschoss in Charlottenburg-Wilmersdorf wappnet sich gegen die Hitze – bei praller Sonne heizen sich Wohnungen unterm Dach auf über 30 Grad auf.
© Joko/imago
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*