Man erkennt es an der Farbe des Wassers, das aus dem Topf läuft. Kaum trüb, kaum verzögert, oft schon nach Sekunden. Der Boden hat fast nichts behalten.
Berlin liegt auf Sand. Was hier als Gartenerde durchgeht, ist in weiten Teilen der Stadt eiszeitlicher Schmelzwasserboden mit wenig Ton und wenig Humus. Er nimmt Wasser schnell auf und gibt es genauso schnell nach unten weiter, wo keine Wurzel mehr hinkommt.
Deshalb trifft ein Ratschlag des britischen Gärtners Monty Don Berliner Gärten härter als schwere Lehmböden anderswo in Deutschland.
Der BBC-Moderator und langjährige Kopf der Sendung Gardeners‘ World hält das ständige Nachgießen für den schwächsten Teil der Lösung. Entscheidend sei, wie viel Wasser der Boden überhaupt halten kann.
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Wasser gehört an die Basis der Pflanze statt über das Laub – so kommt mehr davon bei den Wurzeln an.
© IMAGO/Frank Hoermann / Sven Simon
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