Artenschutz

Die Ungeheuer in den Katakomben – Berliner können jetzt Fledermäuse beobachten

Aktuell ist Hochsaison, um Fledermäuse zu beobachten. Ein Berliner Verein bietet auch Führungen im Osten der Stadt an. Aktuelle Termine und Treffpunkte

Matthias Zachel
2 Min
Für die einen gruselig, für die anderen faszinierend: In Berlin leben 18 verschiedene Fledermausarten.

Für die einen gruselig, für die anderen faszinierend: In Berlin leben 18 verschiedene Fledermausarten.

© Maximilian Buzun/Imago

Zur Hochsaison ziehen die Tiere zu Tausenden in die Zitadelle Spandau, um dort die nächsten Monate zu verbringen. Doch auch in Ost-Berlin werden derzeit Führungen angeboten, um die nachtaktiven Säugetiere zu beobachten. Organisiert werden sie vom BAT e.V.

Das Kollektiv ist vor rund 25 Jahren in Spandau entstanden, als die Winterquartiere der Tiere auf der dortigen Zitadelle artenschutzgerecht gesichert werden sollten. Es entwickelte sich ein Verein, der die Berliner Fledermäuse ehrenamtlich versorgt. So gibt es heute beispielsweise den Fledermausnotruf: Bürger, die verletzte Tiere finden, können sich dort informieren.

Drei unterschiedliche Startpunkte

Die Führungen starten abends an unterschiedlichen Orten. Am 27.07. und 14.08. ist der Treffpunkt die Bushaltestelle Rübezahl in Köpenick. Am 30.07. und 16.08. beginnt die Tour an der Bodo-Uhse-Bibliothek in Lichtenberg; am 15. sowie 21.08. am Fez-Brunnen in Köpenick. Weitere Termine mit den jeweiligen Treffpunkten sind telefonisch oder per Mail anzufragen. Auf diesem Weg erfolgt auch die Anmeldung.

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