Einen erfahrenen Bären-Sammler hat die Berlinale-Leitung diesmal erst spät im Wettbewerb platziert: den südkoreanischen Regisseur Hong Sang-soo. Den Regie-Bären hat er bereits, einen fürs Drehbuch ebenfalls und eine der beiden Hauptdarstellerinnen seines neuesten Werks, Kim Min-hee, wurde 2017 als beste Schauspielerin in Berlin prämiert. Auch für „The Novelist’s Film“ hat er gute Chancen. Nicht nur, weil der Film Qualitäten aufweist, die sich besonders für ein Festival eignen. Zum Beispiel ist er in Schwarz-Weiß gedreht. Das wird gern wohlwollend betrachtet. Und dann geht es um die Branche im erweiterten Sinne. Künstler treffen zusammen, sprechen über ihre Kreativität und deren Versiegen. Der Eröffnungsfilm „Peter von Kant“ lässt grüßen.
Berlinale Wettbewerb
„The Novelist’s Film“: Der erfolgreiche Schriftsteller trinkt
Der südkoreanische Regisseur Hong Sang-soo, ein alter Berlinale-Bekannter, lässt Künstler am Sinn ihrer Arbeit zweifeln.
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Kil-soo (Kim Min-hee, l.) und Jun-hee (Lee Hye-young) beim Reden im Imbiss in dem Film „So-seol-ga-ui Yeong-hwa (The Novelist’s Film)“ von Hong Sang-soo
© Jeonwonsa Film Prod./Berlinale/dpa
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