UNHCR, WEP und NGOs

Humanitäre Helfer wollen Afghanistan mehrheitlich nicht verlassen

Alle Organisationen der Vereinten Nationen (UN) wollen einem Medienbericht zufolge weiter in Afghanistan bleiben, ebenso die meisten der über 150 NGOs.

Team News dpa
1 Min
Eine afghanische Familie passiert in Chaman einen Grenzübergang nach Pakistan.

Eine afghanische Familie passiert in Chaman einen Grenzübergang nach Pakistan.

© AP

Laut Einschätzung des UN-Büros in Kabul in dem WamS-Bericht wollen auch die meisten der über 150 nichtstaatlichen Hilfsorganisationen (NGOs) vor Ort bleiben. Dies betreffe mehrere Tausend Mitarbeiter.

Nach Angaben von Unicef würden –  unabhängig von den politischen Entwicklungen – bereits fast zehn Millionen Mädchen und Jungen in Afghanistan humanitäre Hilfe benötigen.

Das Welternährungsprogramm (WFP) habe alleine in dieser Woche 80.000 Menschen mit Essen versorgen können. Insgesamt konnten 400.000 Flüchtlinge innerhalb des Landes verpflegt werden, so die Organisation gegenüber der dpa. Aktivitäten der Organisation mussten in einigen Gegenden kurzzeitig wegen Kämpfen und Gewalt unterbrochen werden. Die Hilfslieferungen sollen nach Angaben einer Sprecherin kommende Woche wieder fortgesetzt werden.

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