Der Hauptdarsteller dieses Films ist in Cannes völlig zu Recht ausgezeichnet worden. Er sieht verwegen aus und zeigt ein beachtliches schauspielerisches Können, fast ausschließlich nonverbal. Und als es in einer Schlüsselszene dazu kommt, dass er ganze Sätze von sich geben muss, kapituliert er auf so anrührende Weise, dass man ihn einfach gern haben muss.
Die Rede ist von Kodi, einem Irgendwas-mit-Schäferhund-Mischling, der in Nachfolge des Border Collies Messie („Anatomie eines Falls“) im Mai mit dem Palm Dog Award geehrt wurde. Kodi brilliert in der Rolle des Cosmo, der drei Menschen gebissen haben und deshalb eingeschläfert werden soll. Dabei hat er es doch gar nicht böse gemeint, sagt sein Besitzer.
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„Hundschuldig“: Ein Gerichtsfilm mit Wau
Die Schauspielerin Laetitia Dosch inszeniert sich selbst als Anwältin eines der Bissigkeit beschuldigten Hundes. Die Filmkritik.
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Laetitia Dosch als Anwältin Avril, auf dem Tisch Kodi in der Rolle des Hundes Cosmo
© Weltkino/dpa
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