Frankfurt/Main. Sieben der elf Flüchtlinge, die seit Samstag mit einem Hungerstreik gegen ihre drohende Abschiebung vom Frankfurter Flughafen protestieren, sind in eine Klinik gebracht worden. Darunter seien auch Kinder, berichtete der Bundesgrenzschutz (BGS) gestern in Frankfurt. Wann die zehn Afghanen und der Iraner in die Länder zurückgebracht werden, aus denen sie nach Deutschland eingereist sind, sei noch nicht klar. "Es wird einzelfallbezogen geprüft", sagte ein BGS-Sprecher. Unterdessen unterbrachen die 22 Nigerianer, die sich seit elf Tagen in einer hannoverschen Gemeinde im Kirchenasyl befinden, ihren Hungerstreik. "Die nigerianischen Behörden akzeptieren, mit Vertrauensleuten von uns zu verhandeln", begründete ihr Sprecher Joachim Opara den Schritt. Die rechtskräftig abgelehnten Asylbewerber fürchten, bei ihrer Rückkehr verhaftet zu werden. +++
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