Reiseerinnerung

Manhattan: Die Hutparade und ein Haus, das wie ein Koffer aussieht

Irene Runge kam in New York zur Welt und wuchs in Manhattan auf. Seit 1949 lebt die jüdische Publizistin in Deutschland. An den Ort ihrer Kindheit kehrt sie regelmäßig zurück.

Irene Runge
7 Min
Publizistin Irene Runge in ihrer Wohnung in Berlin am 5. Februar 2026.

Publizistin Irene Runge in ihrer Wohnung in Berlin am 5. Februar 2026.

© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung

In den Osterferien haben wir mit unserem Ur-Enkel Oskar meine Geburtsstadt Manhattan besucht. Er ist gerade 18 geworden, die Reise ist ein Geburtstagsgeschenk. Wir landen wegen eines Familientreffens in Boston. Martialisch wirkende ICE-Männer lächeln uns zu, kein Trump-Plakat. Entgegen aller Warnungen geht die Einreise wie immer zügig, enttäuschend nur das feuchtkalte Wetter. Die Familie ist um drei Generationen gewachsen und um neue Anverwandte, unkonventionell wurde der Pessach-Sederabend gefeiert.

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