Ig-Nobelpreise für skurrile Forschungen vergeben

Viagra hilft auch Hamstern

Matthias Kunert AFP
1 Min

Wer weiß, vielleicht ist es bald soweit und der Hausarzt verschreibt die Potenzpille Viagra auch gegen den Jetlag. Zumindest Hamstern hat das Medikament schon geholfen, nach einer Zeitverschiebung rasch zum gewohnten Lebensrhythmus zurückzufinden. Für den Nachweis erhält Patricia Agostino von der Universidad Nacional de Quilmes in Argentinien nun den Ig-Nobelpreis. Ausgezeichnet werden auch der Brite Brian Witcome und der US-Amerikaner Dan Meyer für die Erforschung schädlicher Nebenwirkungen des Säbelschluckens. Seit 16 Jahren vergibt die Zeitschrift Annals of Improbable Research alljährlich Ig-Nobel-Preise für skurrile Forschungsergebnisse. Gestern veröffentlichte die Jury an der Harvard University die zehn Preisträger dieses Jahres. Das englische Wort ignoble bedeutet schändlich oder unehrenhaft. Dennoch nehmen die Preisträger ihre Auszeichnung in der Regel mit Humor auf und an.In der kommenden Woche berichtet die Berliner Zeitung über die (echten) Nobelpreise 2007 und stellt am Dienstag die Preisträger für Medizin, am Mittwoch die für Physik und Donnerstag die Chemie-Laureaten vor. (mk./mit AFP)Weitere Preisträger im Internet:www.improbable.com

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