Justiz

Illegale Bankgeschäfte: Razzia in neun Bundesländern

Mehr als 230 Polizisten durchsuchten am Dienstag zahlreiche Büros. Geldgeber sollen gezielt getäuscht worden sein. Nun wurden erste Haftbefehle vollstreckt.

Team News dpa
1 Min
Polizisten tragen bei einer Razzia Beweismittel aus einem Haus. (Symbolbild)

Polizisten tragen bei einer Razzia Beweismittel aus einem Haus. (Symbolbild)

© dpa/Gianni Gattus

Wegen des Verdachts illegaler Bankgeschäfte hat die Polizei am Dienstag Immobilien in neun Bundesländern durchsucht. Schwerpunkte seien Eichigt im sächsischen Vogtland und Halle in Sachsen-Anhalt gewesen, teilte die Polizeidirektion Zwickau mit. Insgesamt waren mehr als 230 Polizisten im Einsatz. Sie beschlagnahmten zahlreiche Unterlagen, elektronische Datenträger, viel Bargeld und Wertgegenstände. Zudem wurden fünf Haftbefehle vollstreckt.

Konkret ermittelt die Staatsanwaltschaft Chemnitz zu einem Schneeballsystem mit Geldanlagen. Dabei sollen die Geldgeber über Rückzahlungen mit erheblichen Gewinnen getäuscht worden sein. Es geht um den Verdacht des Betrugs in besonders schwerem Fall und des unerlaubten Betreibens von Bankgeschäften. Weitere Details etwa zu den verhafteten Personen und der Höhe des Schadens wollten die Ermittler auf Nachfrage nicht nennen. „Alle weiteren Informationen sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, so die Polizei.

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