Ästhetik-Fragebogen

Ilona Hartmann: „Die besten Stilvorbilder sind für mich kleine Kinder und alte Damen“

Mit „Junk“ erscheint der dritte Roman von Ilona Hartmann. Im Ästhetik-Fragebogen verrät die Autorin, was guten Geschmack ausmacht und wo sie Inspiration sucht.

6 Min
Von 280 Zeichen auf Twitter zu 192 Seiten in ihrem dritten Roman: Ilona Hartmann im Ästhetik-Fragebogen.

Von 280 Zeichen auf Twitter zu 192 Seiten in ihrem dritten Roman: Ilona Hartmann im Ästhetik-Fragebogen.

© Lenny Rothenberg

„Zirkuspony“ lautete der Alias, unter dem die Autorin und Texterin Ilona Hartmann 2012 auf Twitter für ihre pointierten, humorvollen Kurzbeobachtungen zu Zeitgeist und Popkultur bekannt wurde. Die 280 Zeichen, die der Kurznachrichtendienst dafür einst vorsah, sind längst nicht mehr genug. Nach dem Debütroman der Wahlberlinerin „Land in Sicht“ und dem darauffolgenden Buch „Klarkommen“ erscheint am Donnerstag, den 27. August, ihr neuer Roman „Junk“.

Darin erzählt Hartmann von einer jungen Frau, die auf eine wichtige medizinische Diagnose wartet. Eine Woche quälende Ungewissheit gilt es zu überstehen. Statt sich jedoch in Verzweiflung zu verlieren, entscheidet sich die Protagonistin für Ablenkung: Sie geht in den Keller, arbeitet sich durch Kisten und Kartons, um dort endlich für Ordnung zu sorgen. Doch neben den vergessenen Requisiten ihrer Vergangenheit findet sie sich dort plötzlich mit großen Fragen des Lebens konfrontiert: Was macht ein wertvolles Leben aus?

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*