TV-Kritik

Wahrheit und Dreck: Elisa Schlott als Jungreporterin im medienkritischen Arte-Drama „Bis es blutet“

Das Medienbusiness ist hart, verliert aber die Geschäftsgrundlage, wenn es sein Ethos aufgibt. Der Arte-Film „Bis es blutet“ bezieht daraus seine Spannung. Die TV-Kritik.

3 Min
Elisa Schlott als junge Journalisten Aga und Franz Pätzold als abgebrühter Fotograf

Elisa Schlott als junge Journalisten Aga und Franz Pätzold als abgebrühter Fotograf

© Nicolai Mehring/ZDF

Sie wollten nicht die Wahrheit hören, sie wollten Emotionen, Skandale, dreckige Geheimnisse, spricht der abgebrühte Fotograf (Frank Pätzold). „Solange du die Leute nicht langweilst, verzeihen sie dir alles!“ Das sind die Ratschläge, die er der Jungreporterin Aga (Elisa Schlott) mit auf den weiteren Berufsweg gibt. Und die fragt rhetorisch: „Warum gibt’s uns noch, obwohl alle wissen, wie wir arbeiten?“

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