In der Nibelungensage ist es Alberich, der Zwerg, der den Schatz der Nibelungen bewacht. Mit 1,75 Metern bin ich zwar auch nicht der Längste, aber mit der Sage hat mein Ordensname natürlich nichts zu tun.
Nein, Alberich hieß auch einer der Mitbegründer des Ordens der Zisterzienser, die seit mehr als 900 Jahren in Europa wirken und gerade im Osten Deutschlands bedeutende Klöster (Chorin, Lehnin, Doberan) errichtet haben. So trage ich nun diesen Namen, seit ich ein Zisterziensermönch bin.
Reportage
Kurz ein Kloster gründen: Das erstaunliche Comeback der Mönche in Ostdeutschland
Pater Alberich, der Autor dieses Textes, wuchs in Brandenburg auf, ging nach Österreich ins Kloster und schließlich wieder zurück in die Lausitz. Dort bauen junge Zisterzienser heute ein neues Kloster auf.
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Ein ostdeutscher Mönch berichtet über sein Leben im Kloster Neuzelle: Das Kloster Neuzelle ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster im Landkreis Oder-Spree im Osten Brandenburgs. Die dortigen Mönche sind teilweise erst Anfang zwanzig.
© Dante Busquets
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