Für westdeutsche Medien gehört es schon fast zum Ritual, nach jeder Landtags- oder Bundestagswahl ein ostdeutsches Dorf zu suchen, wo die AfD besonders stark abgeschnitten hat – „um der Sache auf den Grund zu gehen“, wie es so schön heißt. Dabei ist die AfD schon längst im Westen angekommen. Wie in Baden-Württemberg, wo die Partei bei der letzten Landtagswahl im März deutlich zulegen und 18,8 Prozent (plus 9,1 Prozent) der Wählerstimmen auf sich vereinigen konnte. Dort haben wir uns ein argloses Dorf ausgesucht. Denn vielleicht ist der Wessi eben doch „genauso schlimm".
Westdeutschland
Im Westen kippt etwas: Warum auf der Schwäbischen Alb ganze Dörfer rechts wählen
Immer mehr Westdeutsche wählen AfD. In Bubsheim erreichte die Partei bei der Landtagswahl 36,2 Prozent. Wir besuchten den Ort, wie es Spiegel-Reporter gern in Ostdeutschland tun.
In Bubsheim weht der Wind von rechts
© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung
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Im Westen kippt etwas: Warum auf der Schwäbischen Alb ganze Dörfer rechts wählen
Immer mehr Westdeutsche wählen AfD. In Bubsheim erreichte die Partei bei der Landtagswahl 36,2 Prozent. Wir besuchten den Ort, wie es Spiegel-Reporter gern in Ostdeutschland tun.
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