Spaß hatten am Freitagabend in Köpenick Tausende Menschen, nur nicht die Fans des 1. FC Union Berlin. Die Fans von Nina Chuba etwa, die zwei Kilometer vom Stadion An der Alten Försterei entfernt auf der Parkbühne Wuhlheide auftrat. Die Anhänger vom FC Schalke 04 umso mehr, die nach mehr als drei Jahren wieder einen Sieg in der Bundesliga bejubeln durften. „Fantastisch“ fühlte sich Schalke-Coach Miron Muslic. Nur die Eisernen eben, die beim 1:3 (0:1) gegen den Aufsteiger untergingen, konnten den Flutlichtabend nicht genießen.
Union war zu spät aufgewacht, musste erst 0:2 hinten liegen, um Torgefahr zu entwickeln. „Ich denke, da haben wir erst angefangen, zu spielen, wie wir spielen wollten“, sagte Linksverteidiger Tom Rothe nach dem Spiel. „Dass es erst so spät kommt, ist sehr, sehr ärgerlich.“
Bundesliga
Déjà-vu An der Alten Försterei: Union kommt gegen Schalke wieder zu spät ins Spiel
Union verliert klar gegen Aufsteiger Schalke. Wieder verschläft das Team den Start und gerät früh in Rückstand. Das Muster wird zum Problem.
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Enttäuschung beim 1. FC Union Berlin nach der Niederlage gegen Aufsteiger Schalke 04.
© Tom Lauruschkat/Imago
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