Berlin: "Kühles Pils unterm heißen Pilz" von Sebastian Höhn (25. Oktober):Das Verbot von Heizpilzen, das Widersetzen und dessen Duldung durch die Behörden - in Mitte durch Carsten Spallek - ist symptomatisch für Berliner Verhältnisse. Es charakterisiert das Verhältnis der Behörden zu Verboten und zur Ahndung ihrer Missachtung. Zur Freude der Gastronomen. Folgen müssen sie nicht erwarten. Das betrifft in der kalten Jahreszeit die Heizpilze, ganzjährig das Nichtraucherschutzgesetz. In beiden Fällen wird gar nicht oder nur sehr zurückhaltend geahndet. Warum? Die Gastronomen stellen ihre wirtschaftlichen Interessen über den Schutz von Gesundheit und Umwelt - klar. Aber was treibt einen stellvertretenden Bezirksbürgermeister wie Carsten Spallek, sich über Verbote hinwegzusetzen?Thomas Mosebach, per E-Mail------------------------------Foto: Die Heizpilze sind aus ökologischen Gründen verboten.Vor manchen Gaststätten glühen sie trotzdem.
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