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In eigener Sache: Berliner Verlag meldet positive Jahresbilanz in kress pro

In einem Bericht in dem Medienmagazin kress pro spricht der Geschäftsführer des Berliner Verlags über die positive Entwicklung der Marke Berliner Zeitung.

BLZ
3 Min
Ein Screenshot der Geschichte über den Berliner Verlag im aktuellen Medienmagazin kress pro.

Ein Screenshot der Geschichte über den Berliner Verlag im aktuellen Medienmagazin kress pro.

© Screenshot/kress pro

In der aktuellen Ausgabe des journalistischen Magazins kress pro wird der Fortschritt des Transformationsprozesses im Berliner Verlag in einem Bericht mit dem Titel „So läuft es beim Berliner Verlag“ besprochen. Der erste Absatz des Textes, verfasst von Markus Wiegand, beginnt mit einem Verweis auf die positive Jahresbilanz des Verlags: „Holger Friedrich hat das Unternehmen im Herbst 2019 von der DuMont Mediengruppe übernommen. Nach hohen Verlusten im Coronajahr (...) hat der Berliner Verlag das Jahr 2021 erstmals mit einer schwarzen Null abgeschlossen.“ Für das laufende Jahr, so heißt es weiter, gehe Geschäftsführer Mirko Schiefelbein zum aktuellen Zeitpunkt „von einem klar positiven Jahresergebnis aus“. Bei den Umsatzerlösen würde der Geschäftsführer mit einem Minus von fünf Prozent rechnen, dennoch als Ergebnis ein Plus von 300.000 Euro bis 500.000 Euro für den Verlag erwarten. 

In dem Text konstatiert der Geschäftsführer des Berliner Verlags, dass er die Entwicklung positiv bewertet. „Es ist gelungen, den Verlag zu drehen und so aufzustellen, dass er wieder eine unternehmerische und publizistische Zukunft hat“, sagt Schiefelbein laut kress pro. Im Jahr 2020, in dem er seine Tätigkeit aufgenommen habe, hätte sich eine „desolate Ausgangssituation“ im Verlag gezeigt.

Inhouse entwickelte digitale Betriebsplattform .jOS

Besonders positiv hätten sich laut Schiefelbein die Vermarktungserlöse entwickelt. Man konnte einen Anstieg von 6,9 Millionen auf 7,77 Millionen Euro melden, obwohl der Verlag sich vom Anzeigenblatt Berliner Abendblatt getrennt habe. Die gute Entwicklung in diesem Segment liege Schiefelbein zufolge an den steigenden digitalen Werbeerlösen. „Gestartet bei nahe null, habe man den Anteil der reinen digitalen Werbeerlöse im Jahr 2021 auf rund 15 Prozent gesteigert“, heißt es in kress pro. Für 2022 rechnet der Geschäftsführer mit einem Anteil von rund 40 Prozent. 2023 soll es den Berechnungen zufolge zum Kippmoment kommen, an dem die digitalen Erträge die Printerträge überwiegen dürften. 

Der Verlag rechnet damit, nicht nur die eigene Produktivität durch die inhouse entwickelte digitale Betriebsplattform .jOS zu steigern, sondern das Produkt auch noch an weitere Kunden zu verkaufen. Das Unternehmen habe eine modulare Publishing- und Vermarktungslösung für Medienunternehmen im digitalen Wandel entwickelt. Sie werde auch anderen Verlagen angeboten, vor allem Regionalverlagen, die sich in einem Transformationsprozess befinden. Durch .jOS können IT-Kosten gesenkt werden. Außerdem lasse sich der Zugang zu Werbung, Partnerschaften und anderen externen Dienstleistungen leichter gestalten. Es gebe bereits erste Kunden, so Schiefelbein. Das Geschäft stecke aber noch in den Kinderschuhen.

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