Industrie

Das Öl des 21. Jahrhunderts: Kann sich Deutschland ein Chip-Embargo gegen China leisten?

Deutschland ist stärker als andere Länder auf Mikrochip-Importe angewiesen. Kündigt das schwächelnde China-Geschäft bereits eine Krise an?

Simon Zeise
Simon Zeise
4 Min
Wie geht es weiter im China-Handel? Bundeskanzler Olaf Scholz und Chinas Staatschef Xi Jinping

Wie geht es weiter im China-Handel? Bundeskanzler Olaf Scholz und Chinas Staatschef Xi Jinping

© Kay Nietfeld/AFP

Mikrochips gelten als Öl des 21. Jahrhunderts. Und beim amerikanischen Hersteller Nvidia sprudeln die Profite förmlich. Der Umsatz des Unternehmens hat sich im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdreifacht, in Summe 18,1 Milliarden US-Dollar (16,6 Milliarden Euro), teilte Nvidia am Dienstagabend (Ortszeit) in San Francisco mit. Der Gewinn betrug 9,2 Milliarden Dollar – mehr als das Dreizehnfache des Vorjahreswertes.

Nvidia liefert für die Künstliche Intelligenz (KI) nötige Mikrochips. Das Unternehmen produziert Chips nicht selbst, sondern entwickelt sie und vergibt die Herstellung an andere Unternehmen. Ende Mai schon hatte Nvidia einen Börsenwert von mehr als einer Billion Dollar erreicht.

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