IMPFEMPFEHLUNG: Die Ständige Impfkommission (Stiko) beim Robert-Koch-Institut informiert regelmäßig darüber, wer sich wann wogegen impfen lassen sollte. Für die Saison 2007/2008 empfiehlt die Stiko die Grippe-Schutzimpfung vor allem für Personen, die ein erhöhtes Infektionsrisiko tragen, für die eine Erkrankung besonders riskant wäre oder in deren näherem Umfeld ältere oder chronisch kranke Menschen leben. Dazu gehören Menschen die älter als 60 Jahre sind, die an chronischen Krankheiten wie Diabetes, Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, sowie alle, die aus beruflichen Gründen täglich mit vielen Menschen zu tun haben wie Ärzte, Altenpfleger oder Pädagogen. Für sie ist die Impfung zuzahlungsfrei.KOSTEN: Die Kosten für die jährliche Grippe-Schutzimpfung werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Da in den einzelnen Bundesländern jedoch unterschiedliche Impfvereinbarungen zwischen Krankenkassen und Ärztevertretungen (Kassenärztliche Vereinigungen) gelten, sollte man sich direkt bei seinem Arzt oder der Krankenkasse erkundigen, wie die Kostenerstattung für die Grippe-Schutzimpfung geregelt ist. Wer seinen Arzt aufsucht, nur um sich impfen zu lassen, muss keine Praxisgebühr entrichten. Sie darf nur erhoben werden, wenn der Patient weitere Leistungen des Arztes in Anspruch nimmt. (rfd.)------------------------------Foto: Das Grippevirus erinnert ein wenig an eine Kastanie.
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