MITTE. Die Initiative pro Alex, in der sich viele Anrainer zusammengeschlossen haben, will mit Klischees und Vorurteilen zum Alexanderplatz aufräumen. "Bis Mitte 2007 werden die meisten Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Das Gerede von der ewigen Baustelle hat dann ein Ende", sagte gestern Olaf Köhler, Geschäftsführer des Berliner Congress Centers bcc.In der Initiative arbeiten seit Januar unter anderen Galeria Kaufhof, Hotel Park Inn, Sonae Sierra, die Wohnungsbaugesellschaft Mitte, Fernsehturm aber auch kleine Unternehmer wie Uwe Ellenberger vom Schmuckkäst'l oder Szene-Clubs wie das Sternradio zusammen. Ihr Ziel: den Alexanderplatz bekannter machen und ihm das Image geben, das er auf Grund der eine Milliarde Euro teuren Bauinvestitionen verdient. Um das zu erreichen, plant die Initiative gemeinsame Aktionen. Der erste Termin: Am 3. Juni lädt pro Alex zu einer Clean-up-Party ein - der Alex wird für die Fußball-WM sauber gemacht.Zur WM wird der Platz vorübergehend von den Baustellen geräumt, die noch nicht gepflasterten Flächen werden auf Kaufhof-Kosten asphaltiert, so Geschäftsführer Detlef Steffens. Der Kaufhof wird nach Erweiterung und Modernisierung am 24. Mai wiedereröffnet. Das Park Inn eröffnet nach der Komplettsanierung am 4. Juni wieder. "Wir wollen mit pro Alex zeigen, dass am Platz viel passiert", sagt Hotelchef Jürgen Gangl. Zur Fußball-WM seien sportliche Veranstaltungen geplant.Bürgermeister Joachim Zeller (CDU) sieht die Initiative positiv, weil die Anrainer nun an einem Strang ziehen wollen. "Bislang waren sie nur Einzelkämpfer, der Alex hat mittlerweile aber wieder überregionale Bedeutung", sagt er. (ua.)Pro Alex im Internet: www.berlin.de/alexanderplatz
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