Deutsche Wirtschaftskrise

Intel stoppt Investitionen in Ostdeutschland: Requiem auf den deutschen Industriestandort

Der US-Chiphersteller Intel sollte mit Milliardensubventionen nach Magdeburg gelockt werden. Das Scheitern reiht sich ein in die desaströse Industriepolitik der Ampel. Ein Kommentar.

Simon Zeise
4 Min
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) verteidigt die Ansiedlung von Chipherstellern aus den USA.

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) verteidigt die Ansiedlung von Chipherstellern aus den USA.

© imago

„Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu“, lautet eine Fußballerweisheit, mit der man die Industriepolitik der Bundesregierung freundlich umschreiben könnte. Der Legende nach hat Russland die Energiepreise in die Höhe getrieben, die wiederum Deutschlands langwährenden internationalen Wettbewerbsvorteil zunichtemachten. Nun komme auch noch der geopolitische und konjunkturelle globale Gegenwind hinzu. So lautet die – zugegeben stark verkürzte – Entschuldigung der Ampel für die derzeitige schwere Wirtschaftskrise.

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