Der Iran-Krieg ist für viele Amerikaner längst im Alltag angekommen. Seit Kriegsbeginn Ende Februar sind die Lebenshaltungskosten deutlich gestiegen. Zwar hatte Donald Trump angekündigt, Iran bis zu den Midterms nicht erneut anzugreifen. Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges ließen sich damit aber nicht aufschieben.
Am Wahltag haben Trumps Republikaner dafür die Rechnung bekommen. Die Demokraten haben nach Berechnungen der Nachrichtenagentur AP die Mehrheit im Senat zurückerobert, auch im Repräsentantenhaus liegen sie nach Projektionen der US-Sender vorn. Selbst in republikanischen Hochburgen wie Texas und Kansas gingen Senatssitze an die Demokraten.
Für die zweite Hälfte von Trumps Amtszeit verschiebt das die Gewichte, auch im Krieg gegen Iran. Wie stark der Krieg die Wahl geprägt hat, zeigt sich in zwei Bundesstaaten, die die Republikaner für sicher hielten.
Zwischenwahlen
US-Midterms: Der Krieg, der Trump den Kongress kostete
Kansas geht erstmals seit 1932 an die Demokraten, Texas nach 38 Jahren. Beide Sieger kämpften gegen den Iran-Kurs.
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Die Sonne geht hinter dem US-Kapitol auf, während es sich im Reflecting Pool spiegelt.
© Allison Robbert/AP
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