Geopolitik

Iran und USA sprechen von Fortschritten, Israel ist besorgt

Benjamin Netanjahu fürchtet, dass Donald Trump dem Iran zu sehr entgegenkommen könnte. Israel behält sich vor, seine Interessen auch militärisch zu wahren.

Michael Maier
3 Min
Das von Tahara in der Präfektur Aichi in Zentraljapan aus aufgenommene Foto zeigt die Idemitsu Maru (r), einen Öltanker des japanischen Mineralölkonzerns Idemitsu Kosan Co., der am 25. Mai 2026 in Richtung Ise-Bucht fährt.

Das von Tahara in der Präfektur Aichi in Zentraljapan aus aufgenommene Foto zeigt die Idemitsu Maru (r), einen Öltanker des japanischen Mineralölkonzerns Idemitsu Kosan Co., der am 25. Mai 2026 in Richtung Ise-Bucht fährt.

© kyodo

Die USA und der Iran verhandeln weiter über eine schrittweise Beendigung des militärischen Konflikts zwischen den beiden Staaten. In einem ersten Schritt soll die bestehende Vereinbarung einer Waffenruhe um 60 Tage verlängert werden. Während dieser Zeit sollte die Straße von Hormus wieder geöffnet werden. Einem Bericht des US-Portals Axios zufolge soll die Straße von Hormus während der 60 Tage mautfrei befahrbar sein, und der Iran soll die in der Straße verlegten Minen räumen, um die freie Durchfahrt von Schiffen zu gewährleisten. Im Gegenzug würden die USA im Rahmen des vorgeschlagenen Abkommens ihre Blockade iranischer Häfen aufheben und Ausnahmeregelungen für einige Sanktionen gewähren, um dem Iran den freien Ölverkauf auf dem Weltmarkt zu ermöglichen.

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