Nahost

Iran–USA-Krise: Der Westen fürchtet Vergeltung nach möglichem US-Schlag

Donald Trump prüft einen Militärschlag gegen Teheran. Doch westliche Geheimdienste warnen vor einer harten iranischen Reaktion. Es droht eine Eskalation.

Raphael Schmeller
Raphael Schmeller
4 Min
US-Kampfjets einsatzbereit: Die USA haben ihre Militärpräsenz im Nahen Osten in den vergangenen Tagen deutlich verstärkt.

US-Kampfjets einsatzbereit: Die USA haben ihre Militärpräsenz im Nahen Osten in den vergangenen Tagen deutlich verstärkt.

© Nate Jordan/U.S. Navy/imago

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran verschärfen sich weiter. Nach Berichten der New York Times erwägt US-Präsident Donald Trump einen begrenzten Militärschlag gegen iranische Ziele, um Teheran zu Zugeständnissen im Atomstreit zu zwingen. Als mögliche Angriffsziele gelten demnach Einrichtungen der Revolutionsgarden, Teile der Raketeninfrastruktur sowie nukleare Anlagen.

Trump habe zwar noch keine endgültige Entscheidung getroffen, sei jedoch zunehmend geneigt, innerhalb weniger Tage zu handeln, zitierte die Zeitung Berater des Präsidenten. Sollte ein begrenzter Schlag nicht den gewünschten Erfolg bringen, könnte eine breit angelegte Militärkampagne folgen.

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