Der islamistische Anschlag auf den CSD vor rund einem Monat ist noch immer nicht vollständig aufgeklärt. Taucher der Berliner Polizei suchten am Montag in Berlin-Mitte die Spree ab. Nach Angaben von Beamten suchten sie nach der Stichwaffe, mit der der mutmaßliche CSD-Attentäter Abdul Ballout mehrere Menschen verletzt haben soll. Es soll sich dabei um eine Machete handeln.
Nachdem Ballout mit einem Transporter im Tiergarten mehrere Menschen angefahren und dabei eine 65-jährige Polin getötet haben soll, verließ er das Fahrzeug und stach auf seiner Flucht im Tiergarten auf weitere Personen ein. Nach Erkenntnissen der Polizei lief er anschließend über die Straße des 17. Juni zum S-Bahnhof Friedrichstraße.
Das Telefon, die Geruchsspur und die Machete: Neue Details zum CSD-Anschlag
Bis dorthin hatte ein Spürhund der Polizei seine Fährte verfolgt. Von dort aus nahm er eine S-Bahn nach Spandau, wo er einen Tag später von der Polizei erschossen wurde. Unterwegs muss er sich der Machete entledigt haben – möglicherweise in der Spree, wie die ermittelnde Generalbundesanwaltschaft vermutet.
Am Dienstagvormittag und -mittag waren Taucher der Technischen Einsatzeinheit im Bereich Am Kupfergraben am Bode-Museum im Einsatz. In dieser Zeit war die Wasserstraße für mehrere Stunden für den Schiffsverkehr gesperrt. Eine Machete wurde bislang nicht gefunden, hieß es am Nachmittag.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]