Waffenlieferungen

Tödliche Geschäfte: Wie amerikanische Rüstungskonzerne an Israels Krieg verdienen

Die Aktienkurse von Rüstungsunternehmen in den USA klettern auf ein Allzeithoch. Ein Manager sah bereits kurz nach dem Hamas-Angriff „zusätzliches Nachfragepotenzial“.

Simon Zeise
Simon Zeise
3 Min
Israelische Soldaten mit dem Flugabwehrraketensystem MIM-23 Hawk der amerikanischen Firma Raytheon

Israelische Soldaten mit dem Flugabwehrraketensystem MIM-23 Hawk der amerikanischen Firma Raytheon

© Imago

Der Krieg im Nahen Osten sorgt für entsetzliches Leid. Beim Anschlag der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 wurden mehr als 1200 Israelis getötet, und durch den Feldzug der israelischen Armee gegen die Bevölkerung im Gazastreifen haben nach einem Jahr mehr als 40.000 Palästinenser ihr Leben verloren. Der Krieg weitet sich auf den Libanon aus. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Doch es gibt auch Profiteure des Massensterbens. Wie das amerikanische Sicherheitsportal Defense Mirror berichtet, sind die Aktienkurse der führenden Rüstungsunternehmen in den USA auf ein Allzeithoch geklettert. Das Portal beruft sich auf eine Studie des amerikanischen Thinktanks Quincy Institute for Responsible Statecraft. 

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