Beim Angriff der Hamas auf Israel wurden am 7. Oktober 2023 rund 1200 Menschen getötet und 251 nach Gaza verschleppt. Zum dritten Jahrestag haben wir Freunde und Bekannte in Israel um ihre Erinnerung gebeten. Das sind ihre Geschichten.
Überlebender aus dem Kibbuz Kfar Aza
Der Mann hat den Angriff im Haus seiner Eltern überlebt. Er möchte anonym bleiben.
„Um 6.29 Uhr weckte mich Papa, wie immer, wenn es Alarm gab, damit ich in den Schutzraum komme. Wir stritten jedes Mal ein bisschen darüber, ich bin erwachsen und finde den Weg allein. Aber er weckte mich immer und schob mich als Ersten hinein.
Wir schalteten den Fernseher ein. Auf dem Bildschirm standen nur Warnungen des Heimatfrontkommandos, sie hörten nicht auf. Dann kam der erste Anruf bei Mama. Der Sicherheitskoordinator des Kibbuz sagte, es seien Terroristen eingedrungen, sie solle die Bewohner informieren, ohne Panik auszulösen.
Ich ging ins Wohnzimmer, und dann hörte ich Schüsse. Sie klangen weit weg, aber nah genug, um ungewöhnlich zu sein. Ich dachte: Die haben sie bestimmt schon erwischt. Dann kam der zweite Anruf. Der Leiter des Notfallteams sagte, der Sicherheitskoordinator gehe nicht mehr ans Telefon. Alle sollten sich in ihren Häusern einschließen. Wenig später rief er wieder an: Die Tochter des Nachbarn habe gemeldet, ihr Vater liege erschossen im Wohnzimmer. Mama brach in Tränen aus. Der Nachbar wohnte ein paar Häuser weiter.
Die Schüsse kamen näher, im ganzen Viertel hörte man Rufe auf Arabisch. Wir machten das Licht aus, schlossen die Haustür ab und gingen zum Schutzraum. Papa schloss die Tür des Vorraums. Ich schrie ihn an, er solle zu uns hereinkommen, Mama schrie auch. Er weigerte sich. Er nahm ein Messer und stellte sich hinter die Tür.
Ich hörte, wie sie Fenster einschlugen und ins Haus kamen. Ich begriff, dass ich unter das Bett meiner Eltern musste. Ich sah Mama an und sagte: ‚Mama, komm mit mir unters Bett.‘ Sie reagierte nicht. Sie war erstarrt. In einem Sekundenbruchteil wurde mir klar, dass ich meinen Hund nicht mitnehmen konnte. Er winselte, das hätte mich verraten.
Die Terroristen schossen durch die Tür, ich hörte Papa vor Schmerzen stöhnen. Sie brachen die Tür auf und erschossen ihn. Dann kamen sie in den Schutzraum und erschossen Mama. Auch auf meinen Hund schossen sie. Er war noch ein Welpe. Kugeln schlugen in das Bett ein und pfiffen an meinem Kopf vorbei, Splitter trafen mich an der Stirn und am Bauch. Sie plünderten das Haus. Nach ein paar Minuten rief einer ‚Chalas!‘, genug, und sie gingen.
Dann spürte ich etwas Warmes und Nasses, das meine Kleidung füllte. Es dauerte, bis ich verstand, dass es das Blut meiner Eltern war. Erst war es warm. Dann spürte ich, wie es an mir kalt wurde. Dieses Gefühl verlässt mich nie. Ich spüre es bis heute, jeden Tag.
Ich rief sofort meine Nachbarin an. Ich sagte ihr, dass sie bei uns gewesen waren und alle ermordet hatten und dass sie jetzt zu ihr unterwegs seien. Ich sagte, sie solle unters Bett kriechen, das habe mich gerettet. Sie weinte und sagte: ‚Okay.‘
Nach ein paar Stunden konnte ich nicht länger in dem Blut liegen. Ich rief meinen Kindheitsfreund an, der nebenan wohnt, und wir verabredeten, dass er mir die Tür aufschließt. Als ich im Zimmer stand, sah ich alles von oben. Alles, was ich gekannt hatte, die Eltern, die mich großgezogen haben und eben noch bei mir gewesen waren, war fort. Es fühlte sich falsch an. Als würden sie gleich aufstehen und etwas zu mir sagen.
Ich lief zum Haus meines Freundes, er wartete an der Tür. Wir standen in seinem Schutzraum und flüsterten, dann kamen die Schüsse und die Rufe wieder näher. Wir hörten sie auf dem Dach. Er versteckte sich unter einem Kleiderhaufen. Ich tat, was ich schon kannte, und kroch unter ein Bett. Wie ein Kind, das nichts anderes kennt.“
Ein zerstörtes Bungalow im Kibbutz Kfar Aza neben dem Gazastreifen.
© IMAGO/Matteo Placucci
Judy, 62, Shekhanya, Galiläa
„Es war ein Samstagmorgen. Es gab keinen Grund, früh wach zu sein, aber der Fernseher unten weckte mich. Ich rief meinem Mann zu, er solle ihn leiser stellen.
‚Krieg‘, rief er zurück. Mein Mann ist sonst ein beherrschter Mensch. In seiner Stimme lag etwas, das ich noch nie gehört hatte.
Gegen 6.30 Uhr kam ich herunter und stand vor dem Fernseher. Ich verstand nicht recht, was ich sah. Die Bilder wechselten ständig, die Moderatoren sprachen schnell, und die Bruchstücke an Information kamen schneller, als irgendjemand sie einordnen konnte.
Ich öffnete Telegram. Mein Mann schrie mich an, ich solle aufhören hinzusehen. Ich sah sehr wenig, aber genug, um zu wissen, dass manche dieser Bilder mich für den Rest meines Lebens begleiten würden. Ich habe die App danach gelöscht und nie wieder geöffnet.
Gegen 9.30 Uhr rief meine jüngere Tochter an, sie war damals 22 ‚Mama, Ayelet war auf dem Nova-Festival. Sie geht nicht ans Telefon.‘
Später erfuhren wir, dass Ayelet schon tot war, als meine Tochter anrief.
Ayelet Arnin war eine junge Frau und eine brillante Journalistin. Sie wurde in dem Schutzraum am Straßenrand ermordet, der später als ‚Todesbunker‘ bekannt wurde.
Von diesem Moment an war der 7. Oktober nichts mehr, das im Fernsehen geschah. Die Trauer war in unser Haus gekommen. Das Trauma ist seitdem geblieben. Meine Tochter verlor später mehrere Freunde, die bei den Kämpfen in Gaza getötet wurden.
Drei Jahre sind vergangen. Das Leben geht weiter. Wir arbeiten, treffen Menschen, lachen, machen Pläne und kümmern uns um Alltägliches. Und doch ist dieser Morgen noch da, unter allem. Die kollektive Wunde bleibt offen. Für mich ist der 7. Oktober nie ganz Vergangenheit geworden.“
Ayelet Arnin war Nachrichtenredakteurin beim öffentlich-rechtlichen Sender Kan.
Eine Frau weint an der Gedenkstätte für die Opfer des Nova-Festivals in Re'im nahe der Grenze zum Gazastreifen, 6. Oktober 2026.
© Debbie Hill/Imago
Amit Hevrony, 42, Tel Aviv
„Ich war am 7. Oktober 2023 zu Hause in Tel Aviv. Ich war ein bisschen krank und hatte ohnehin vor, mich auszuruhen, aber um 6.30 Uhr weckte mich der Alarm. Ich kann es nicht erklären, aber ich habe mich an dem Tag kaum bewegt. Ich lag auf meinem Sofa und konnte mich nicht rühren.
Ich wohne in einem sehr alten Wohnhaus im Zentrum von Tel Aviv, aus den Dreißigerjahren. In den Wohnungen gibt es keine Schutzräume, und im ganzen Haus gibt es auch keinen. Also gingen wir bei jedem Alarm ins Treppenhaus und saßen dort, mit allen Nachbarn zusammen. Im Haus leben viele junge Familien, alle waren mit ihren Kindern da, und wir sahen uns nur an. Die Leute versuchten zu verstehen, was los war, aber wir wussten auch nicht, was wir sagen sollten.
Am nächsten Tag ging ich um acht Uhr morgens mit ein paar Freunden Hygieneartikel und Lebensmittel kaufen, um sie zu spenden, und ich blieb bis in die Nacht in dieser Spendenstelle. Das habe ich etwa zwei Monate lang gemacht. Es war das Einzige, was ich tun konnte: unter Menschen sein und Dinge tun, die mich davon abhielten, über das nachzudenken, was passierte.
Ich erinnere mich an die Terroranschläge während der Intifada. Als Kind hatte ich eine Skala: Das ist ein kleiner, das ist ein großer. Ich erinnere mich an einen Anschlag, bei dem 30 Menschen starben, und das war für mich kaum zu begreifen. 30 Menschen, 30 Familien. Am 7. Oktober stiegen die Zahlen immer weiter. Zahlen, wie wir sie nie gesehen hatten. Und Israel ist so klein.
Schon an diesem ersten Tag erstarrte ich bei dem Gedanken, was Israel als Vergeltung tun würde. Viele meiner eigenen Leute werden sagen: Dir sind deine eigenen Leute egal, du hast sofort an die Palästinenser gedacht? Nein. Der Schmerz gilt einem Menschen, der stirbt. Ich dachte nur daran, dass immer mehr Menschen sterben würden. Ich glaube nicht an diese Opferkonkurrenz.
Bis heute habe ich mir keine der Aufnahmen angesehen. In den ersten Tagen war ich sehr traurig, und die Traurigkeit machte mich weich. Die Straßen waren still, und ich weiß noch, wie ich dachte: Vielleicht sagen jetzt endlich alle, es reicht. Dann wachte ich in einer Wirklichkeit auf, die das Gegenteil war. Keine Weichheit, nur Gewalt und Rache. Die Verwüstung in Gaza und im Westjordanland war so gewaltig und kam so schnell, dass ich das Gefühl hatte, mein eigenes Land habe uns das Privileg genommen, einen Moment mit unseren eigenen Toten zu haben.
Ich habe Israel genau ein Jahr nach dem 7. Oktober verlassen und lebe seitdem in den USA, inzwischen in Brooklyn. Es ist immer noch bei mir. Eines Morgens wachte ich aus einem Traum auf, in dem ein Entführter die Tage zählte, bis er frei ist. Sirenen und Kampfjets kann ich schwer ertragen. Sie erinnern mich an die Flugzeuge, die nach Süden Richtung Gaza flogen, und ich wusste, was sie dort tun würden. Ich bin jetzt zu Besuch in Israel und sehe es überall. Die Menschen sind sehr, sehr traumatisiert, überall um uns herum kleben Aufkleber der Gefallenen. Die Leute versuchen, die Wirklichkeit mit Partys und Drogen zu verdrängen, und trotzdem bleibt die Debatte sehr eng. Sie begreifen nicht: Je mehr Verwüstung die andere Seite erlebt, desto verwüsteter sind wir selbst. Es ist Yin und Yang, wir sind viel enger miteinander verflochten, als viele hier zugeben würden.“
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Rony Cohen, 44, Gedera
Anwalt und früherer Offizier des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet.
„Wir wachten wie ganz Israel um 6.29 Uhr auf, als die Sirenen losgingen und lange nicht aufhörten. Wir verstanden nicht, was geschah. Wir waren sicher, dass sie uns nur wieder schikanieren wollten. Dabei war es die Deckung für ihren Überfall auf die Orte am Gazastreifen.
Bei mir zu Hause begriffen wir das Ausmaß erst, als wir einen Pick-up voller Terroristen in der Stadt Sderot sahen. Das war das erste Bild, an dem das ganze Land verstand, dass dies etwas anderes war und dass Terroristen im Land waren. Erst dachten wir, es seien ein paar Dutzend. Im Lauf des Tages wurde das Bild klarer, und die Wirklichkeit war entsetzlich: die Hilflosigkeit, die Frage, wo unsere Armee war und wie so etwas geschehen konnte.
Ich lebe in einem Ort, der relativ weit im Süden liegt, aber bis zu den Gemeinden am Gazastreifen ist es noch ein Stück. Zur Sicherheit holte ich große Schusswaffen zur Selbstverteidigung heraus und begann, Molotowcocktails vorzubereiten, für den Fall, dass arabische Israelis sich dem Morden und Plündern anschließen würden. Als früherer Schin-Bet-Offizier lief ich zur Sicherheitsabteilung meines Ortes und bat darum, eine Waffe zu bekommen, weil ich damit umgehen kann.
Dieser Tag war der schlimmste meines Lebens. Wir werden alles tun, damit ein solcher Tag nie wiederkommt.“
Anmerkung der Redaktion: Zu Angriffen arabischer Israelis kam es am 7. Oktober nicht. Unter den Getöteten und unter den Helfern waren auch arabische Bürger Israels.
Elham, 29, Tel Aviv
„Am 7. Oktober war ich in Jerusalem und nicht in Tel Aviv, weil ich meine Eltern besuchte. Um sieben Uhr wachte ich auf und sah die Nachricht einer Freundin, die fragte, ob bei mir alles okay sei. Ich dachte, sie sei mal wieder unsicher wegen unserer Freundschaft, und dachte: Dafür ist es zu früh. Dann sah ich, dass da ganz viele Nachrichten mit derselben Frage waren. Bist du okay, bist du in Sicherheit? Und ich begriff, dass in Tel Aviv alle von einer Sirene geweckt worden waren.
Wir versuchten, uns aus den Nachrichten ein Bild zu machen. Wir sahen Videos vom Nova-Festival und fragten uns: Ist das echt oder gefälscht? Joel, mein Freund war in Schoham, gleich neben dem Flughafen, bei einer Familie, die den Schabbat hält, alle Telefone waren also aus. Sie schalteten sie trotzdem ein, wegen der Nachrichten und weil alle Angst hatten, dass noch mehr Terroristen auf dem Weg in andere Städte waren. Meine erste halbe Stunde bestand aus Verwirrung und Angst.
Am nächsten Abend fuhr ich zurück nach Tel Aviv. Wir wollten laufen gehen, um uns ein bisschen normal zu fühlen, aber die Stimmung in der Stadt war seltsam und beängstigend. Dann kam die Nachricht, dass bald ein großer Angriff kommen könnte, wir sollten Vorräte anlegen und in einen Schutzraum gehen. Wir hatten keinen. Also zogen wir zu einer Freundin und blieben anderthalb oder zwei Monate bei ihr.“
Orly, 65, Tel Aviv
„Am Morgen des 7. Oktober wachte ich um 6.29 Uhr vom Alarm auf, der vor dem Raketenangriff warnte. Ich rannte in den Schutzraum und wusste noch nicht, was geschehen würde und welche Katastrophe im Gange war. Dann kamen die Fotos, die Videos aus dem Süden und die Facebook-Einträge von Eltern, die ihre Kinder suchten. Sie waren auf der Nova-Party gewesen, einem Fest der Liebe, der Musik und des Friedens.
Israelis, die nahe der Grenze lebten, wurden nach Gaza verschleppt, manche wurden in ihren Betten ermordet, manche bei lebendigem Leib verbrannt.
Dann noch ein Alarm, und noch einer, und die Welt und alles, worauf ich gehofft hatte, zerbrach.
Ich glaube an ein Zusammenleben mit den Palästinensern, und ich fühlte mich verraten. Verraten, weil ich gehofft hatte, dass die Palästinenser in Gaza sich dieselbe Zukunft wünschen. Verraten fühlte ich mich auch von meinem eigenen Land, von der Regierung, die mich nicht beschützt hat.
Seit dem 7. Oktober ist Traurigkeit die Erzählung, die Israel bestimmt und mich auch. Das Leben wird nie wieder dasselbe sein.“
Demonstranten protestieren auf dem Habima-Platz gegen den Krieg im Gazastreifen.
© Mostafa Alkharouf/Imago
Eli Bijaoui, 47
„Wir wachten um halb sieben morgens vom Heulen der Sirenen auf. Meine Partnerin, unsere drei Kinder und ich gingen in den Schutzraum und versuchten zu verstehen, was los war. Ich hatte das Telefon in der Hand und einen Kopfhörer im Ohr, über WhatsApp und die Nachrichten kamen Bruchstücke an Information. Dann erwähnt jemand die Party, und plötzlich gibt es Aufnahmen von Müttern, die in ihren Häusern eingeschlossen sind, während Terroristen gegen ihre Türen hämmern. Das Bild weitet sich zu einem Meer aus barbarischen, entsetzlichen Taten, die stundenlang andauerten. Langsam wird das Ausmaß des Grauens klar und mit ihm das Ausmaß des Versagens: das Gefühl, dass der Boden unter einem nachgibt, dass das Haus brennt und niemand kommt, um es zu retten. Am Mittag ist bereits der Krieg erklärt.
Fast instinktiv stürzte ich mich in den Kampf um die Rückkehr der Geiseln. Ich empfand das als das Mindeste, was wir tun mussten, um uns etwas von unserer Menschlichkeit zu bewahren. Und ich war damit bei Weitem nicht allein. In diesen ersten Tagen gab es in der israelischen Gesellschaft ein außergewöhnliches Gefühl der Solidarität, die Menschen sprangen einfach ein und taten, was sie konnten. Wenig später erfuhr ich, dass Carmel Gat, die ich kannte und liebte, nach Gaza verschleppt worden war.
Von da an wurde alles von einem Krieg verschlungen, der immer weiter eskalierte und auf beiden Seiten der Grenze immer mehr Opfer forderte. Je länger der Krieg dauerte, desto stärker hatte ich das Gefühl, dass die Rache unser Denken blind machte. Wir wurden unfähiger oder unwilliger, das wachsende menschliche Leid auf der anderen Seite zu sehen, und diese Blindheit beschädigte auch uns. Mir fehlte auch eine Führung, die imstande gewesen wäre, aus diesem furchtbaren Bruch eine Chance zu machen und gemeinsam mit unseren Partnern in der Region und in der Welt einen Weg in eine andere Zukunft für diese blutende Region zu bahnen, eine Art Horizont zu schaffen.
Carmel überlebte fast ein Jahr. Sie wurde nicht nach Hause gebracht. Sie wurde in der Gefangenschaft ermordet.
Drei Jahre später fällt es mir schwer zu sagen, was von diesem Tag geblieben ist, denn für mich ist er nie wirklich zu Ende gegangen. An jenem Morgen bekam mein Vertrauen einen Riss, seitdem ist es in Stücke zerbrochen. Menschen, die Verantwortung tragen, kleben noch immer an ihren Sesseln, und die israelische Gesellschaft, zumindest wie ich sie erlebe und wie sie hoffentlich noch immer ist, schreit nach etwas anderem: nach Verantwortung, nach Richtung, nach der Möglichkeit, daran zu glauben, dass es hier noch einen Horizont geben kann.
Alle Befragten kennen die Autorin oder eine Kollegin aus der Redaktion persönlich.
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