Ende einer „Insel des Friedens“

Israelisch-palästinensisches Lokal: Kanaan schließt und kommt als Serie zurück

Ein beliebtes Lokal in Berlin muss schließen. Doch die Betreiber und Kunstschaffende haben eine Möglichkeit gefunden, das Andenken zu bewahren.

Cedric Rehman Cedric Rehmann
9 Min

Noch beobachtet Golda Meir die Gäste des Restaurants Kanaan mit strengem Blick. Die israelische Ministerpräsidentin, Gewinnerin des Jom-Kippur-Kriegs 1973 über eine Allianz arabischer Staaten, ist auf einem  Pop-Art-Bild zu sehen. Neben ihr an der Wand des im Jahr 2015 eröffneten Lokals: ein Beduine mit Kufiya, umgangssprachlich als Palästinensertuch bekannt. In den vergangenen Jahren haben es die Bilder gut nebeneinander ausgehalten.

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