Kommentar

Ist der deutsche Wald noch zu retten?

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Dürre der vergangenen drei Jahre sorgt für massive Schäden. Nun muss man diese Herausforderung endlich ernst nehmen.

Jens Blankennagel
Jens Blankennagel
2 Min
Am Müggelsee in Köpenick: Selbst Laien sehen, dass die Kronen der Kiefern früher viel dichter waren.

Am Müggelsee in Köpenick: Selbst Laien sehen, dass die Kronen der Kiefern früher viel dichter waren.

© dpa/Wolfgang Kumm

Der Wald ist schon lange kein natürliches Gebilde mehr, kein romantischer, wilder Ort, sondern eine vom Menschen gepflanzte Plantage voller Nutzholz für die Industrie. Und da diese vor allem lange, gerade Bretter will, stehen in Brandenburg und Berlin zu 70 Prozent Kiefern. Dicht an dicht. 

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*