Atomkraft

Italien kehrt zur Atomkraft zurück: Meloni setzt auf neue Mini-Reaktoren

36 Jahre nach dem Atomausstieg setzt Italien wieder auf Kernenergie. Hohe Strompreise und der Widerstand auch gegen RWE-Windräder treiben den Kurswechsel.

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Ein Windkraftanlagenturm mit Zugangstür und Treppe in einer ländlichen Gegend nahe Deliceto, Italien (Symbolbild)

Ein Windkraftanlagenturm mit Zugangstür und Treppe in einer ländlichen Gegend nahe Deliceto, Italien (Symbolbild)

© Matteo Della Torre/IMAGO

Italien steht vor einer historischen Kehrtwende in der Energiepolitik. Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Atomausstieg schafft die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Rückkehr zur Kernenergie.

Dabei setzt Rom vor allem auf kleine modulare Reaktoren (Small Modular Reactors, SMR). Das Abgeordnetenhaus hat dem Rahmengesetz bereits am 4. Juni zugestimmt; nach Angaben der Financial Times (FT) wird auch im Senat in Kürze mit einer Mehrheit gerechnet.

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