Italienische Höfe und Gewölbe sind restauriert

In der Zitadelle sollen Partys gefeiert werden

Uwe Aulich
1 Min

Auf der Zitadelle Spandau gibt es seit Donnerstag mit den Italienischen Höfen und den angrenzenden 800 Quadratmeter großen Gewölben neue und außergewöhnliche Veranstaltungsräume. Der Senat hat die Räume seit 1998 für etwa drei Millionen Euro aufwändig rekonstruiert und sie dem Bezirk Spandau übergeben. Wie Spandaus Kulturstadtrat Gerhard Hanke (CDU) sagte, werden die Gewölbe jetzt vermarktet. Dort könnten unter anderem Empfänge, Firmen- und Produktpräsentationen sowie Kongresse stattfinden. Um den neuen Veranstaltungsort bekannt zu machen und Mieter zu finden, stellt der Bezirk ab 1. April einen neuen Mitarbeiter ein. "Die Erwartungshaltung wird sehr hoch sein", sagte der künftige Manager, Michael Gottschling. Es gebe auch schon einige Interessenten. Die Miete für die gut 400 Jahre alten Gewölbe in der Bastion Brandenburg ist allerdings nicht billig: eine Stunde soll etwa 1 000 Euro kosten. Die Fertigstellung der Italienischen Höfe ist vorerst die letzte Investition des Senats auf der Zitadelle. In den Wiederaufbau der Festung hat das Land seit 1980 fast 70 Millionen Euro investiert. (ua.)

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