Jahrelanger Rechtsstreit um Bezeichnung dauert an

Das Café Adlon gibt es nicht mehr

Uwe Aulich
2 Min

Es gibt kein "Café Adlon" mehr am Adenauerplatz. Issam Remmo übernahm vor einem halben Jahr das kleine Café und hängte jetzt den Schriftzug mit dem umstrittenen Namen über dem Eingang ab. "So war es mit dem ehemaligen Inhaber vereinbart", sagte Remmo am Sonntag.Am Konzept des Cafés mit den 30 Plätzen will Remmo aber vorerst nichts ändern. "Ich werde weiter ein kaltes Büfett, Baguettes und natürlich Kaffee, Kuchen und Eis anbieten", sagt er. Remmo betreibt seit drei Jahren nebenan das Restaurant "Graffiti".Neuer Name gesucht Einen Ersatznamen für sein neues Café hat Remmo noch nicht gefunden. "Ich bin noch auf der Suche. " Die ursprüngliche Idee, die Einrichtung "Café am Adenauerplatz" zu nennen, hat er schon wieder verworfen, weil die Bezeichnung zu lang ist.Um den Namen "Adlon" hatte sich der vorherige Inhaber des Cafés, Mehdi Sharif, mit der Fundus-Gruppe gestritten. Diese hatte 1997 am Pariser Platz in Mitte das Fünfsternehotel Adlon eröffnet. Die Betreiber des Eiscafés, das seit 1982 am Kurfürstendamm besteht, hatten den Namen "Adlon" allerdings erworben und ihn 1990 für die Unterbringung und die Bewirtung von Gästen patentieren lassen. Der Rechtsstreit ist noch immer nicht entschieden und liegt jetzt vor dem Bundesgerichtshof. Wie es heißt, will Sharif an anderer Stelle in der Stadt ein neues Café "Adlon" eröffnen. (ua. )

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner