Armutsrente

Jeder Zweite im Osten verdient zu wenig für eine Rente oberhalb der Armutsgrenze

Mehr als jeder dritte Vollzeitbeschäftigte in Deutschland steuert rechnerisch auf eine Rente unterhalb der Armutsgrenze zu. Im Osten ist es jeder Zweite.

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„Unser Land sollte wieder zum Hochlohnland werden – Arbeit muss sich auszahlen“, sagt der Linke-Politiker Dietmar Bartsch.

„Unser Land sollte wieder zum Hochlohnland werden – Arbeit muss sich auszahlen“, sagt der Linke-Politiker Dietmar Bartsch.

© Karl-Josef Hildenbrand

Wer 45 Jahre lang arbeitet und dabei weniger als 3771 Euro brutto im Monat verdient, kommt rechnerisch im Alter nicht über die Armutsgefährdungsgrenze. Das ist die Kernbotschaft aus Daten, die der Linke-Abgeordnete Dietmar Bartsch beim Bundessozialministerium und beim Statistischen Bundesamt angefragt hat.

Die Armutsgefährdungsgrenze lag 2025 bei 1446 Euro brutto monatlich – definiert als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung. Wer darunterliegt, gilt statistisch als armutsgefährdet.

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