Corona-Impfungen

Jens Spahn will Priorisierung für Astrazeneca aufheben

Unabhängig von Alter oder Vorerkrankung soll künftig jeder, der mit Astrazeneca geimpft werden will, den Impfstoff auch bekommen.

Team News Mike Wilms dpa/mow
1 Min
Gesundheitsminister Jens Spahn nimmt zu Beginn einer Pressekonferenz den Mund-Nasen-Schutz ab (Archivbild).

Gesundheitsminister Jens Spahn nimmt zu Beginn einer Pressekonferenz den Mund-Nasen-Schutz ab (Archivbild).

© dpa/Kay Nietfeld

Für die anderen Impfstoffe bekräftigte er die bisherige Aussage, dass die Priorisierung voraussichtlich im Juni beendet werden könne, „wenn die Lieferungen weiter so kommen, wovon ich ausgehe“. Bisher werden Alte, Vorerkrankte sowie besonders gefährdete oder systemrelevante Berufsgruppen vorrangig geimpft. Ihre Reihenfolge ist in drei Vorrangstufen geregelt.

Spahn: Mehr zeitliche Flexibilität bei zweiter Astrazeneca-Impfung

Zugleich plädierte Spahn für mehr zeitliche Flexibilität bei der Verabreichung der nötigen zweiten Astrazeneca-Impfung. „Das Zulassungsintervall, der Zeitraum zwischen Erst- und Zweitimpfung, ist vier bis zwölf Wochen. Wir haben jetzt regelhaft zwölf Wochen gemacht, weil die Wirksamkeit höher ist. Wir werden aber deutlich mehr Flexibilität jetzt möglich machen.“ Er wisse aus Erfahrungen im eigenen Bekanntenkreis: „Die Zweitimpfung haben jetzt viele lieber früher, auch mit Blick auf den Sommer – das geht mit Astrazenca auch innerhalb der Zulassung.“

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