Das neue Buch von Joachim Meyerhoff „Man kann auch in die Höhe fallen“ hat es in sich: Der Erzähler, der wie der Autor und Schauspieler nach einem Schlaganfall nach Berlin gezogen und ins Ensemble der Schaubühne eingetreten ist, rutscht in eine Theater-, Schreib-, Berlin- und überhaupt Lebenskrise. Er sucht die Nähe zu seiner 86-jährigen Mutter, zieht eine Zeitlang zu ihr aufs Land nach Schleswig, bekommt eine Latzhose und Handschuhe für die Gartenarbeit verpasst, schwimmt im Meer, trinkt Whiskey mit seiner Mutter auf dem Schuppendach unterm Sternenhimmel – und alsbald geht ihm das Schreiben wieder von der Hand. „Ihr Pragmatismus ist mein Lebenselixier“, sagt er im Interview mit der Berliner Zeitung.
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Theater
Joachim Meyerhoff: „Armut, Elend, Drogen – das hat mich in Berlin völlig hilflos gemacht“
Der Schauspieler und Schriftsteller Joachim Meyerhoff musste sich für sein neues Buch aus einer tiefen Krise herausarbeiten. Er hat seine Sprache wiedergefunden und ihr einen neuen Ton hinzugefügt.
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Joachim Meyerhoff verlässt das Ensemble der Schaubühne und hat ein neues Buch geschrieben: „Man kann auch in die Höhe fallen“.
© Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung
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