Wiederaufbau

Eine Stadt ohne Rabbiner? Wie in Dresden eine neue jüdische Gemeinde entsteht

Als Familie Havlin 2003 in die Stadt kam, gab es dort keinen Rabbiner. Heute zählt ihre Gemeinde über 450 Mitglieder. Wie haben die Havlins das geschafft?

Irene Runge
6 Min
Rabbiner Shneor Havlin im jüdischen Gemeindezentrum Chabad Lubawitsch Dresden.

Rabbiner Shneor Havlin im jüdischen Gemeindezentrum Chabad Lubawitsch Dresden.

© Daniel Scholz/Ostdeutsche Allgemeine

Die Dresdner Tiergartenstraße dürfte vor allem dafür bekannt sein, dass an sie einer der ältesten Zoos Deutschlands grenzt und dass sie am größten Park der Stadt entlangführt, dem Großen Garten. Weit weniger bekannt ist sicherlich das, was sich hinter einem unscheinbaren Tor bei der Hausnummer 82 verbirgt. Hier befindet sich eines der aktivsten jüdischen Zentren Ostdeutschlands: Chabad-Lubawitsch Dresden.

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