Der Rabbiner Yehuda Teichtal kam im Sommer 1996 mit einem One-Way-Ticket nach Berlin – als Nachfahre einer Familie, von der 63 Mitglieder in der NS-Zeit ermordet wurden. Drei Jahrzehnte später zählt die von ihm mitaufgebaute Jüdische Gemeinde Chabad Berlin rund 4000 Mitglieder, betreibt elf Standorte mit 18 Einrichtungen und erreichte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr mehr als 17.000 Menschen. Zum 30-jährigen Bestehen plant die Gemeinde ein ganzes Jubiläumsjahr mit Veranstaltungen.
Judentum
30 Jahre Jüdische Gemeinde Chabad Berlin: „Dunkelheit kehrt man nicht mit dem Besen weg, sondern nur mit Licht“
Der Rabbiner Yehuda Teichtal kam mit einem One-Way-Ticket in das Land, in dem 63 seiner Verwandten ermordet wurden. Drei Jahrzehnte später zählt seine Gemeinde rund 4000 Mitglieder.
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Der Berliner Rabbi Yehuda Teichtal
© Henk Hogerzeil/Berliner Zeitung
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