Die Stimmung ist gereizt. Ob Nahostkonflikt, Ukrainekrieg oder AfD-Berlinale, besonders im Kunstbetrieb wird schon seit einiger Zeit kaum mehr über einzelne Werke, aber umso mehr und umso unbarmherziger über politische Zusammenhänge diskutiert. Täglich erscheinen aktivistische Statements, Unterschriftenlisten, Boykott-Aufrufe und Absagen ohne Ende. Um sich auf der richtigen Seite zu fühlen und auch, um wenigstens ein bisschen die Wirklichkeit zu verändern. Echtes Risiko gehen dabei die Wenigsten ein.
Explosiv
Falls Julian Assange etwas passiert, will ein Russe Kunst im Wert von 40 Millionen Dollar zerstören
Der Künstler Andrej Molodkin nimmt in einer spektakulären Aktion Kunst als Geisel. Er droht, Picassos und Rembrandts zu vernichten. Hilfe kommt dabei auch aus Berlin.
Timo Feldhaus
Timo Feldhaus/dpa
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Der Gründer von WikiLeaks, Julian Assange, in London
© Victoria Jones/PA Wire/dpa
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