Junge Menschen wählen längst nicht geschlossen in eine politische Richtung. Das zeigen die Landtags- und Abgeordnetenhauswahlen besonders deutlich, die am Sonntag stattgefunden haben. In Berlin kam die Linkspartei bei unter 30-Jährigen auf 47 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern lag die AfD bei derselben Altersgruppe mit 37 Prozent vorne, gefolgt von der SPD mit 22 Prozent und der Linken mit 19 Prozent.
Die Zahlen zeigen also deutliche Unterschiede. Sie erklären aber nicht, warum sich einzelne junge Menschen für eine Partei entscheiden. Ein Blick auf drei von ihnen zeigt: Hinter dem Kreuz auf dem Stimmzettel stehen sehr unterschiedliche Erfahrungen, Prioritäten und Erwartungen.
Landtagswahlen
„Ich denke ungern extrem“: Junge Menschen in MV und Berlin erklären ihre Wahlentscheidung
Maja, Chris und Leo setzten bei verschiedenen Parteien ihr Kreuz: Drei junge Wähler aus Berlin und Mecklenburg-Vorpommern erzählen, was hinter ihrer Wahl steckt.
Jacqueline Albrecht
7 Min
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Wahlplakate verschiedener Parteien stehen am Tempelhofer Damm in Berlin.
© Bernd von Jutrczenka/dpa
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