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„Kacken an der Havel“: Das ist der Humor, den Ostdeutsche verdienen

Die Brüder Schaad haben mit ihrer Idee Netflix überzeugt. Der überdrehte Witz von „Kacken an der Havel“ nervt, macht Spaß und trifft mindestens eine empfindliche Stelle. Die Kritik

6 Min
Toni Fleischer (Anton „Fatoni“ Schneider) besucht den elterlichen Betrieb und seine Familie in Brandenburg.

Toni Fleischer (Anton „Fatoni“ Schneider) besucht den elterlichen Betrieb und seine Familie in Brandenburg.

© Anika Molnár / Netflix

Hat der Rezensent gegrinst? Ist er jetzt doch so weichgekocht worden, dass seine als Kulturredakteur einer Qualitätszeitung mühsam antrainierten distinktiven Widerstände in sich zusammenbrechen? Haben das liebevolle Engagement und die unerschöpfliche gute Laune, mit denen das Team noch die flachsten Witze als Glücksgaben präsentiert, das Wohlwollen hervorgekitzelt? Oder wurden die Panzer der Abwehr durch die gnadenlose Wiederholung des Wortes gesprengt, das den titelgebenden fiktiven Brandenburger Provinzort bezeichnet?

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